Es wird laut allen Sachgutachten deutlich mehr  Verkehr durch die Durchfahrung in Kirchtrudering entstehen. Argument sind neue Wohngebiete im Osten / Nordosten von München. Ein Grossteil des Verkehrs sollte dank besserer Beschilderung und der Verkehrsberuhigung des Ortskerns Trudering auf die vierspurige Verbindung Schatzbogen/Hüllgraben umgeleitet werden. Diese ist bereits eine nicht ausgelastete Nord-Süd-Verbindung, welche plangemäß genau die geforderte Erschließungsfunktion erfüllt.

 

Insgesamt werden mit einer neuen Trasse deutlich mehr Anwohner als vorher durch Lärm und Abgase betroffen sein, nämlich diejenigen, welche in den Bauabschnitten 4 und 5 wohnen werden. Die Belastung der Anwohner der Straße Am Mitterfeld bewegt sich im Verhältnis zur Straßengröße im Rahmen des Münchner Durchschnitts, wie aus einem Schreiben der Stadtverwaltung hervorgeht.

 

Wir von der Bürgerinitiative "Keine Umfahrung Kirchtrudering" haben uns folgende Frage gestellt:

 

WEM NUTZT DIE UMFAHRUNG?

 

  • Autofreunden, die mehr Wert auf Straßen denn auf Lebensqualität legen: JA
  • Anwohnern am südlichen Mitterfeld und der Emplstrasse: Entlastung im gewissen Ausmaß: JA
  • Anwohnern der näheren Umgebung Kirchtruderings und der  Messestadt? Diese bekommen mehr Verkehr und eine schlechtere Lebensqualität: NEIN
  • Anwohnern des gesamten Bezirks 15 Trudering/Riem? Wer von Osten nach Norden fahren will oder umgekehrt, bekommt eine Routen- Alternative mehr: JEIN, mit Tendenz zu NEIN
  • Neuen Anwohnern des Bauabschnitts 4 und 5? Deutlich mehr Lärm ohne Nutzen, ein klares NEIN
  • der Stadt München? Die Stadt verliert Parkflächen, verkaufsfähige Flächen für Wohngebiete, investiert statt dessen in Straßenbau und Unterhalt. Das in Zeiten sehr hoher Staatsverschuldung. Die Kinder werden es uns danken: NEIN
  • Parkbesuchern, Badesee-Nutzern? NEIN
  • Anwohnern der Friedenspromenade, Schülern am neuen Gymnasium? Definitiv NEIN

 

LOHNT ES SICH DIESE STRASSE ZU BAUEN?

 

Unsere Antwort ist ein klares:

 

NEIN!